Dienstag, 24. März 2015

EV Zug: Besetzung der noch fehlenden Stürmerpositionen

Nach meinem Artikel zu der Ausländer-Prognose für die kommende Saison wurde ich von verschiedenen Seiten angesprochen, wen ich denn am ehesten für die noch fehlende Flügelposition beim EV Zug sehe. Für mich ist zur Beantwortung dieser Frage zunächst die Nachwuchsförderung zentral. Nach der Analyse der Beförderungstätigkeiten des EV Zug, nenne ich die potentiellen Kandidaten.

Promotion von Elite-Junioren: keine Überraschungen

Gestern Abend gaben die Zuger bekannt, welche Junioren auf die kommende Saison ins Kader der 1. Mannschaft nachrücken. Dabei gab es keine Überraschungen. Noël Bader (19) als Ersatztorhüter neben Tobias Stephan war bereits nach der Nicht-Verlängerung mit Gianluca Hauser bekannt.
Die beiden Kandidaten - beide sind 16 Jahr jung - für die bevorstehende U18 Heim-WM Livio Stadler (16, wird übermorgen 17) und Dominik Volejnicek (16) waren nach den Abgängen von Nico Dünner (20, zum SC Langenthal), Michael Hügli (19, zu den Rapperswil-Jona Lakers) und Marc Marchon (19, ?) fast schon gesetzt. Da die Jahrgänge 1996 und 1997 beim EV Zug qualitativ nicht sehr hochstehend sind bzw. aufgrund von körperlichen oder spielerischen Defiziten (bspw. Sandro Forrer oder Yannick Zehnder) noch nicht so weit sind, haben die Verantwortlichen entschieden die beiden 98er Stadler und Volejnicek in die erste Mannschaft aufzunehmen. Sie hatten fast keine andere Wahl. Stadler (181 cm, 73 kg) und Volejnicek (177 cm, 81 kg) besitzen allerdings beide bereits im jungen Alter gute Eishockey-Masse, welche sich in den kommenden Jahren optimal entwickeln könnten. Einen 97er schaffte es auch noch: Calvin Thürkauf (17), auch er ist ein Kandidat für die U18-WM, der mit seinen Massen (185 cm, 90 kg) und Speed zumindest gute Voraussetzungen vorweisen kann.

Das Problem der fehlenden Jahrgänge

Dass Zug gleich 3 derart junge Elite-Junioren ins Kader aufnimmt, liegt einerseits darin, dass sie nun das umsetzen, was sie sich mit der neuen Hockey-Academy auf die Fahne geschrieben haben. Andererseits forcieren die Abgänge der um die 20-jährigen Spieler (Dünner, Hügli und evtl. Marchon) diesen Schritt. 
Sandro Zangger (Jahrgang 1994) ist momentan der einzige Kaderspieler in den Jahrgängen 1994, 1995 und 1996 für die kommende Saison. Denkbar (und empfehlenswert) ist aber, dass die Zuger mit einem oder besser gleich beiden, Marc Marchon und Elite-Junior Andri Spiller (beide Jahrgang 1995) verlängern, um die Lücke zu schliessen und den beiden noch sehr jungen Stürmern Thürkauf und Volejnicek mehr Zeit zu geben, um heranreifen zu können. Einige punktuelle Einsätze werden sie aufgrund von Verletzungen etc. sicher kriegen. Aber nicht, dass Harold Kreis plötzlich voll auf die beiden im vierten Block oder als 13. Stürmer setzen muss. Das wäre noch ein bisschen zu früh und könnte beide Jung-Talente verheizen. Sie sollten mindestens noch eine Saison bei den Elite-Junioren dominieren und weiter an Klasse und auch Masse zulegen. Das gleiche gilt für Verteidiger Stadler. Allerdings sind die Kolinstädter auf dieser Position mit 9 Verteidigern breiter abgestützt und die Chance, dass Stadler regelmässige Einsätze erhält, scheint momentan gering zu sein.

Kurz- bis mittelfristiges Ziel: 4. Linie = Nachwuchslinie

Sean Simpson hat mir mal gesagt, dass er in Zug verpflichtet war, den vierten Block aus reinen Nachwuchsspielern zu bilden. Wohingegen Doug Shedden zu seiner Zeit bei den Zugern in der vierten Linie sich mit anderen, arrivierten Spielern aus der NL A eindecken konnte. Gerade in der heutigen Zeit mit den hohen Spielerlöhnen muss ein Klub wie Zug versuchen mit der eigenen Hockey-Academy bereits in zwei bis drei Jahren die vierte Linie ausschliesslich wieder mit eigenen Junioren zu bilden, die nicht nur symbolisch, sondern mit Leistung zu Recht da stehen. 

Fehlender Schweizer Flügelstürmer: Potentielle Namen

Ich beginne mit einem Namen, von dem der EV Zug die Finger lassen soll und bestimmt wird: Juraj Simek (27, HC Lugano). Zu teuer, schwierige Person und kein Team-Player . Enough said!
Und liebe Freunde: Christoph Bertschy (20, SC Bern) wird es bestimmt auch nicht. Bertschy wird sein Glück in Nordamerika versuchen (Draft Pick der Minnesota Wild).
Wenn wir uns das grosse Manko der Zuger vor Augen führen - "Smurfs", zu klein, fehlende Wasserverdrängung - und zudem sehen, dass Fabrice Herzog und Björn Christen, die ihren Körper gerne eingesetzt haben, ersetzt werden müssen, dann müssen wir an ähnliche Spielertypen oder zumindest ein Auge auf grosse und schnelle Stürmer legen.
Aus meiner Sicht wäre Christopher Rivera (28, Genf-Servette) ein guter Kandidat. Mit 190 cm und 90 kg bringt er auch gute Voraussetzungen für einen Viertlinienstürmer, der aber auch in der dritten Linie und auch Center spielen kann, mit. Von Genf-Servette sehe ich auch Arnaud Jacquemet (26, 185 cm, 86 kg ) als Kandidaten.
Joel Vermin (23), der zurzeit in der AHL bei Syracuse Crunch sein NHL-Glück versucht, wäre bei einer allfälligen Rückkehr in die Schweiz wahrscheinlich zu teuer. Sein Stammklub SC Bern würde bestimmt viel mehr bieten. Alexei Dostoinow (25, Ambri-Piotta) sehe ich kaum als Viertlinienstürmer bei Zug. Würde der EV Zug den Meistertitel als Ziel setzen, wäre ein Paolo Duca (33, Ambri-Piotta) jemand, den man genauer betrachten müsste. 
Wen ich aber auch gut vorstellen könnte, der aber noch einen Vertrag in Nordamerika hat, ist Tanner Richard (21), der bei Syracuse Crunch in der AHL spielt. Ihn sehe ich aber eher als Flügel in der dritten Linie, anstelle von Fabian Schnyder.Da darf man gespannt sein, wen Sportchef Reto Kläy für diese Position verpflichten wird.

Evtl. Verbesserungen durch Trades?

Eine weitere Option wäre durch Trades an die Wunschspieler heranzukommen. Für mich würden Santeri Alatalo, Samuel Erni und Dominic Lammer als sogenannte "trade bait" gelten. Einen starken Drittlinien-Flügel würde ich damit anvisieren und gleichzeitig bei einem Abgang eines Verteidigers sofort Christian Marti (21, Genf-Servette) verpflichten. Aus meiner Sicht wird Christian Marti (192 cm, 95 kg), wo auch immer er nächste Saison landen wird, eine Breakout-Saison haben. Ich hoffe sehr, dass Reto Kläy dies irgendwie hinkriegt. Dazu müsste er sich von einem der beiden Alatalo oder Erni trennen.
Falls sich Raphael Diaz im Sommer entscheiden würde nach Zug zurück zu kehren, ändert sich die ganze Ausgangslage gleich nochmals! Und wenn Josh Holden früher als erwartet den Schweizer Pass erhalten würde... Wenn es so weit wäre, erfährt ihr hier, wie sich das auf die Mannschaft bzw. auf das Spielerpersonal auswirken wird.

Nun schauen wir gespannt auf den Plan der Zuger Vereinsführung, wie sie nach der Verpflichtung auf Schlüsselpositionen (Stephan, Grossmann, Schlumpf, Bürgler, Verlängerung Suri) weiter an ihrer Meistermannschaft basteln. Als eine der dringendsten Pendenzen muss zwingend die vorzeitige Vertragsverlängerung mit Lino Martschini auf der Agenda stehen.

EV Zug 2015/16 (Stand: 24.03.2015)

Suri - Holden - Martschini
Bouchard - (Ausländer) - Bürgler
Schnyder - Diem - Zangger
Lammer - Peter - ?
13. Stürmer: Thürkauf, Volejnicek

Sondell - Schlumpf
Grossmann - Ramholt
Alatalo - Lüthi
Erni - Morant
Blaser - Stadler

Stephan
Bader

Zuzüge:
Bader (EV Zug Elite-Junioren), Peter (EHC Biel), Stadler, Thürkauf, Volejnicek (alle EV Zug Elite-Junioren)

Abgänge:
Christen (Rücktritt), Dünner (SC Langenthal), Earl (?), Hauser (?), Herzog (ZSC Lions), Marchon (?) Repik (?) Stämpfli (?), Sutter (EHC Biel)

Samstag, 21. März 2015

EV Zug: Das könnte der neue ausländische Erstlinien-Center sein

So. Genug geschrieben über was dieser Spieler sein bzw. können muss. Nun geht es ans Konkrete.
Diverse Schweizer Vereine und vor allem Spielervermittler werden die gleichen Namen auf ihrer Liste haben. Ich bin gespannt, wie viele und welche dieser Spieler nächste Saison in der National League A spielen werden.
Hier meine Liste:

Ich starte mit meinem absoluten Favoriten, den ich gerne beim EV Zug sehen würde, aber weiss, dass die Chancen fast gleich null sind:

Mike Richards (30), Los Angeles Kings (NHL) bzw. Manchester Monarchs (AHL)
Der Olympiasieger von 2010 und zweifacher Stanley Cup Sieger mit den Los Angeles Kings ist trotz Vertrag bis 2019/20 und durchschnittlichem Salär von $5.75 Mio. (Salär 2014/15: $7 Mio.) ins AHL-Team abgeschoben worden. Grund dafür waren seine ungenügenden Leistungen, die für die Kings nicht im Verhältnis zu seinem Vertrag und vor allem den dafür benötigten Cap Space standen.
Die Kings werden im Sommer versuchen Richards zu traden. Falls dies nicht gelingen sollte, wäre allenfalls eine Ausleihe an einen anderen Verein ausserhalb der NHL ein Thema.
Die Chancen schätze ich allerdings als sehr gering ein, dass Mike Richards nicht in der NHL spielen wird in der kommenden Saison. Trotzdem habe ich ihn als absoluten "lucky punch" aufgelistet.

Zu einem Spieler mit EV Zug Vergangenheit, den ich aber leider ebenfalls in der NHL sehe in der nächsten Saison:

Mike Fisher (34), Nashville Predators (NHL)
Ende Saison läuft der Vertrag des ehemaligen Zugers aus. In der Lockout-Saison 2004/05 bildete er gemeinsam mit Oleg Petrov und Niko Kapanen eine der besten, wenn nicht die beste Sturmlinie in der Geschichte des EV Zug. Er wird im Sommer 35 und könnte gut und gerne noch einen letzten grossen Vertrag in der NHL unterschreiben. Fisher spielt momentan eine seiner besten Saisons. Wer weiss: vielleicht entscheidet er sich seine Karriere ausserhalb der NHL zu beenden und könnte seine alte Wirkungsstätte ins Visier nehmen. Ich glaube aber eher, dass er nochmals einen Zwei- oder Dreijahresvertrag in der NHL unterschreiben wird. Von mir aus gesehen ein "long shot".

Nun, aus meiner Sicht, die Favoriten Bei sämtlichen Spielern läuft der momentane Vertrag Ende Saison aus:

Kyle Brodziak (30), Minnesota Wild (NHL)
Ehemaliger Mannschaftskollege von Pierre-Marc Bouchard bei den Minnesota Wild. Schafft Bouchard ihn an den Zugersee zu überzeugen?

Alexandre Bolduc (29), Arizona Coyotes (NHL) bzw. Portland Pirates (AHL)
Grossgewachsener Energy-Center. Evtl. zu wenig Scorerqualitäten (Bouchard's Pässe könnten ihm aber dabei helfen), aber von der Spielhärte, Robustheit und Präsenz sicher sehr passend.

Jarret Stoll (32), Los Angeles Kings (NHL)
Nach erfolgreichen Jahren mit den Kings wird sich der zweifache Stanley Cup Sieger im Sommer evtl. neu orientieren. Es könnte sein, dass seine Zeit bei den Kings abgelaufen ist. Aber Spieler mit Stanley Cup Sieger-Erfahrung sind in der NHL sehr gesucht. Gut möglich, dass er in der NHL weiterspielen wird. Aber, wie werden die Angebote aussehen?

Nick Drazenovic (28), Wilkes-Barre Scranton Penguins (AHL)
In der Organisation der Pittsburgh Penguins ist es auf der Center-Position schwierig. Wird sich im Sommer einer neuen Herausforderung stellen. Evtl. in der Schweiz? Evtl. in Zug?

Jeff Taffe (34), Linköping (SHL)
In diversen Artikeln mit Schweizer Klubs in Verbindung gebracht. Möchte sicher ein Zwei- oder Dreijahresvertrag unterschreiben wollen. Ob Zug ihm in diesem Alter einen solchen Vertrag offeriert?

Travis Morin (31), Dallas Stars (NHL) bzw. Texas Stars (AHL)
Eigentlich besitzt Morin ein weiterführender Vertrag bis 2016/17. Evtl. entscheidet sich der spielstarke langjährige AHLer mal einer neuen Herausforderung zu stellen? 

Gemäss Nicola Berger von der Neuen Zuger Zeitung könnte folgender Finne auf der Liste stehen:

Jarkko Immonen (32), Torpedo Nizhny Novgorod (KHL)
Der regelmässiger WM-Teilnehmer würde mit Pierre-Marc Bouchard ein äusserst gefährliches Duo bilden und für noch mehr Spektakel sorgen.

Weitere interessante Namen, die meines Erachtens aber nicht passen würden:

Olli Jokinen (36), St. Louis Blues (NHL)

Shawn Horcoff (36), Dallas Stars (NHL)

Brad Richards (34), Chicago Blackhawks (NHL)

Hier meine komplette Kandidaten-Liste und die Statistik der diesjährigen Saison (Stand: 21.03.2015):

Kandidatenliste: Wer sehen wir nächste Saison beim EV Zug oder in der National League A?
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Donnerstag, 19. März 2015

EV Zug: Das Ende von Robbie Earl. Wer kommt nun?

Nun ist es offiziell: der EV Zug wird den auslaufenden Vertrag mit ihrem kostengünstigsten Ausländer Robbie Earl nicht verlängern. Der Amerikaner muss nach zwei Saisons bei den Zugern seine Koffer packen.

Starke statistische Werte

Für die Kolinstädter hat Earl in 79 Meisterschaftsspielen 32 Tore, 42 Assists und damit 74 Punkte gesammelt. Dieses Jahr in den Playoffs kamen in 6 Spielen lediglich 1 Tor und 1 Assist hinzu. Letztes Jahr in den 6 Playout-Spiele waren es 1 Tor und 3 Assists. In jener für Zug schwierigen Saison war Earl bei den meisten Spielen noch der beste Zuger Akteur. Vorbildlich immer sein Einsatz, sein Zug aufs Tor und seine Abschlussentschlossenheit.

Robbie Earl: insgesamt 80 Punkte in 91 Spielen für Zug 

Auch als Bully- und Unterzahlspieler war er wertvoll. Auf der Kehrseite wird ihm nachgesagt, dass er ein schwieriger Spieler zu führen sei. Das führte aber überhaupt dazu, dass er vor zwei Jahren – mitten in der Saison – von den Rapperswil-Jona Lakers zu Zug wechselte. Wäre ihm im fünften Spiel der Viertelfinal-Serie gegen den HC Davos zu Beginn des letzten Drittels beim Stand von 1:1 den Führungstreffer gelungen (er traf mit seinem Schuss in Überzahl nur die Torumrandung), wer weiss, was mit der Serie und mit ihm passiert wäre!

Schon länger abgezeichnet - anderer Spielertyp gesucht

Doch der Entscheid Earl ziehen zu lassen, war zu diesem Zeitpunkt wahrscheinlich längst gefällt worden. Sonst hätten ihm die Verantwortlichen bereits vor den Playoffs eine Vertragsverlängerung angeboten. Auf jeden Fall werden die Zuger Fans vor allem seine schlittschuhläuferischen Fähigkeiten und seine Entschlossenheit im Abschluss – die Kritiker bezeichnen dies negativ als egoistisch – vermissen. Er war stets ein ehrlicher Arbeiter, der immer 100% Einsatz gegeben hat. Für Sportchef Reto Kläy war es sicherlich nicht einfach, sich von einem solchen Spieler zu trennen. Doch sah er vor allem nach der Serie gegen die giftigen Davoser auf dieser Schlüsselposition Handlungsbedarf. Eines ist aber klar: ein Upgrade gegenüber Robbie Earl wird kosten. Mit Björn Christen und Fabian Sutter werden relativ hohe Löhne von der Lohnliste gestrichen, aber die neuen Verträge von Pierre-Marc Bouchard, Daniel Sondell und vor allem Reto Suri werden zum Teil deutlich besser dotiert sein, als noch in der abgelaufenen Saison. Was für den neuen Ausländer übrig bleibt, werden wir sehen. Dabei ist eine mögliche Rückkehr von Raphael Diaz gar nicht miteingerechnet. Bei diesem Szenario werden die Verantwortlichen aber bestimmt wieder auf eine „externe Finanzierung“ zählen können. Denn Diaz ist eine Zuger Integrationsfigur und allseits derart beliebt, dass Geldgeber den momentanen NHL-Spieler gerne finanzieren würden.
Nun aber zu der spannenden Frage, wer denn der Nachfolger von Robbie Earl sein könnte oder zumindest, was für Eigenschaften er mitbringen müsste.

Was muss der neue ausländische Center können?

Der neue Erstlinien-Center der Zuger muss eigentlich alles ersetzen, was Earl hinterlässt, dies noch ein bisschen besser machen und zudem mehr Wasserverdrängung und mehr Härte reinbringen. Idealerweise ist dieser Ausländer ein Führungsspieler, kann die Mannschaft mitreissen und dem Team neue Impulse setzen. Ich denke dabei an einen Transfer, der die Zuger vor etwa 7 Jahren getätigt haben, als sie Josh Holden von Langnau an den Zugersee geholt haben.

Der neue Ausländer sollte ein ähnlicher Spielertyp wie Josh Holden sein

Einen ähnlichen Spielertypen (also Josh Holden, als er anfangs 30 war, einfach ohne die vielen Sperren) wäre so ziemlich das, was sich die Zuger Vereinsführung vorstellen. Also ein guter Schlittschuhläufer, der in allen Situationen eingesetzt werden kann. Ein guter Bullyspieler, der hart spielt, seine Checks fertigmacht, defensiv solide steht und dem Gegner das Fürchten lehrt. Zudem müsste der Center neben Pierre-Marc Bouchard in der Lage sein, die Zuckerpässe von Bouchard im Stile eines Snipers zu verwerten und ein Punkt pro Spiel im Schnitt zu erzielen. Also: ein kompletter Erstlinien-Center, den sich jeder Verein wünscht!!
Viel Glück Reto Kläy!

Wer wird's?

Eine zentrale Rolle bei dieser Suche nimmt der Spielervermittler Daniel Giger von der 4sports ein. Giger, der aufgrund - aber nicht nur - seiner Vergangenheit eng mit dem EV Zug zusammenarbeitet (er teilt ausserdem mit einer anderen Firma eine Loge in der Bossard Arena), ist mit seinen Kontakten in Übersee, vor allem Claude Lemieux, sicherlich schon längstens bei einer „short list“ (ca. 10 Namen) angekommen. Natürlich kommen diese Namen nicht an die Öffentlichkeit, aber es ist immer wieder ein Vergnügen über mögliche Namen zu spekulieren. Deshalb habe auch ich eine Liste jeweils mit einem kurzen Kommentar erstellt.

Meine Liste werde ich im Verlaufe des Weekends hier veröffentlichen.

Als Teaser für diese Liste schicke ich einen klingenden Namen voraus: Mike Richards von den Los Angeles Kings bzw. den Manchester Monarchs. Weshalb und warum und wie hoch die Chancen stehen, werdet ihr bald hier erfahren.

To be continued...

Sonntag, 15. März 2015

EV Zug: Nach der Saison ist vor der Saison - Ein Blick auf die kommende Saison

EV Zug 2015/16

Suri - Holden - Martschini
Bouchard - (Ausländer) - Bürgler
Schnyder - Diem - Zangger
Lammer - Peter - ?
13. Stürmer: ?

Sondell - Diaz?
Grossmann - Ramholt
Alatalo - Schlumpf
Erni - Lüthi
Blaser - Morant

Stephan
Bader

Zuzüge:
Bader (EV Zug Elite-Junioren), Peter (EHC Biel)

Abgänge:
Christen (Rücktritt), Dünner (SC Langenthal), Earl (?), Hauser (?), Herzog (ZSC Lions), Marchon (?) Repik (?) Stämpfli (?), Sutter (EHC Biel)

Upgrade für Robbie Earl?

Das Kader der kommenden Saison steht fast vollständig. Sportchef Reto Kläy hat im Sommer nicht viele offenen Positionen zu besetzen, obwohl bis zu 9 eingesetzten Spielern den Klub verlassen werden. Trotzdem: diese Optimierungen sind von grosser Bedeutung und werden für den Erfolg der nächsten Saison entscheidend sein.
Gelingt es Kläy für Robbie Earl, der eine sehr gute Meisterschaft gespielt hat (nicht nur statistisch mit 48 Sp 19 T 26 A 45 P an 7. Stelle der NL A, sondern auch als wichtiger Unterzahl- und Bullyspieler), einen idealen Upgrade zu finden? Ein derartiger Spieler müsste idealerweise noch mehr Punkte sammeln als Earl, ebenfalls ein guter Unterzahl- und Bullyspieler sein und aus meiner Sicht ein grossgewachsener, hart spielender und abschlussstarker Center sein. Viel Glück bei der Suche! Neben dem grandiosen Vorbereiter Bouchard sollte es einem echten Sniper möglich sein die 30-Treffer-Marke knacken.

Wasserverdrängung, Wasserverdrängung, Wasserverdrängung

Rücken einige Elite-Junioren nach und erhalten im Fanionteam eine Chance in der 4. Linie oder als 13. Stürmer? Bspw. Marc Marchon, dessen Vertrag eigentlich mit dem Playoff-Aus abgelaufen ist. Schafft es Kläy auf diesen offenen Stürmerpositionen die so bitter nötige Wasserverdrängung und Härte zu installieren? Mit Herzog und Christen, der aber aufgrund seines fortgeschrittenen Alters nicht mehr so effektiv war und am Ende der Saison nur noch im Powerplay eingesetzt wurde, verlieren die Zuger an Härte und Durchsetzungsvermögen vor dem gegnerischen Tor. Vor allem Herzog liebte es seine Checks fertig zu machen und sorgte dadurch immer wieder für Szenenapplaus bei den Zuger Fans.

Rückkehr des verlorenen Sohnes?

Kehrt Raphael Diaz der NHL den Rücken und kehrt dafür zum EV Zug zurück? Das wäre eine Sensation und würde die Zuger (Titel-)Chancen enorm verbessern. Die Chancen stehen aus Sicht von Diaz aber nicht schlecht, dass er nächste Saison einen Einweg-Vertrag eines NHL-Teams erhält oder zumindes ein Angebot. Ob er sich mit "wenig" Geld (diese Saison $700'000 USD, wovon Diaz fast 40% für Steuern aufwenden muss) und wenig Eiszeit zufrieden geben würde, ist eine andere Frage.
Auch ohne Diaz bilden die Zuger eine konkurrenzfähige Verteidigung, die durch die Playofferfahrung gegen den HC Davos reifer sein wird.

Trade in der off-season?

Da der EV Zug auf der Suche nach hart spielenden Akteure sein sollte (bspw. Erfolgsrezept von Genf in den Playoffs), drängt sich die Frage auf, ob bspw. die kleingewachsenen und talentierten Dominic Lammer und Samuel Erni, die in einem anderen Team prominentere Rollen spielen könnten, als Trade-Objekte gehandelt werden. In den letzten Jahren erfreuten sich Trades einer grösseren Beliebtheit in der NL A und Zug hat in der abgelaufenen Saison ebenfalls einen Trade mit dem HC Lugano aufgesetzt (Schlumpf für Andersson und Bertaggia). Die Bereitschaft wäre also vorhanden.

Spannender Sommer

So oder so steht dem EV Zug und insbesondere dessen Sportchef Reto Kläy einen spannenden Sommer bevor. Die wichtigste Personalie ist aber vielleicht jene eines Spielers, der für die kommende Saison noch einen Vertrag hat, aber bestimmt von der ganzen Liga gejagt wird: Der Vertrag des 168 cm kleinen Lino Martschinis läuft Ende der kommenden Saison aus. Kläy tut gut daran den 22-jährigen Publikumsliebling so lang wie möglich an den Klub zu binden.
Zudem: gelänge es dem 37-jährigen Kanadier Josh Holden sein Einbürgerungsverfahren zu beschleunigen (erwartet wird, dass Holden den Schweizer Pass im ersten Halbjahr 2016 erhält), könnte die Situation für Kläy auch auf nächsten Playoffs hin sehr spannend werden. Zug mit 4 Ausländern plus Josh Holden, die allesamt eingesetzt werden können, tönt nach einer guten Ausgangslage.

Im nächsten Beitrag spekuliere ich über die Besetzung der noch freien Ausländerposition, also dem Nachfolger von Robbie Earl.

Samstag, 14. März 2015

EV Zug 2014/15 - Das Aus kam im Viertelfinale

Was für eine Serie. Unterhaltung pur. Und das bereits im Viertelfinale. Was der EV Zug und der HC Davos gezeigt haben, war an Spannung kaum zu übertreffen und hätte eigentlich ein entscheidendes siebtes Spiel verdient gehabt. 

Die Wichtigkeit des Torhüters

Diese Affiche zeigte, wie das moderne Eishockey auf diesem Niveau entschieden wird: die zentrale Rolle schlechthin nimmt der Torhüter ein. Die vom Englisch kaum zu übersetzenden Ausdrücke „puck luck“ und „lucky bounces“ sind in den Playoffs ebenfalls von grosser Bedeutung.
Das beste Beispiel bezüglich des Torhüters stellte natürlich das letzte, sechste Spiel der Serie dar: einerseits widerspiegelte das erste Drittel die Aussage, dass eine Mannschaft nur so gut ist, wie der Torhüter. Der HC Davos dominierte die ersten 20 Minuten, lag aber mit 0:2 hinten. Ein Verdienst der Zuger Lebensversicherung, Tobias Stephan. Andererseits zeigte sich die Wichtigkeit in der Verletzung von Tobias Stephan beim Stand von 0:2. Stephan wurde wenig später nach dem ersten Gegentreffer durch den 20-jährigen, unerfahrenen Backup Gianluca Hauser ersetzt. Diagnose: Hirnerschütterung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätten die Hockeyexperten ihr Geld auf einen Sieg der Davoser gewettet.

"Puck luck" bzw. "lucky bounces"

Beispiele von "puck luck" oder "lucky bounces" aus Sicht der Zuger (aus Sicht der Davoser gäbe es sicherlich auch noch viele, die hier aber unerwähnt bleiben): ein positiver Bounce war der Kopfballtreffer von Pierre-Marc Bouchard im zweiten Spiel, als Zug in Davos mit 0:1 gewann. Im Spiel drei war es zu Ungunsten der Zuger, als Captain Fabian Schnyder in der Verlängerung zwei Mal aus aussichtsreicher Position vor Leonardo Genoni vergab. Kurz darauf folgte die Szene mit Felicien Du Bois und Reto Suri, die – wäre es nicht in der Verlängerung passiert – sicher eine Zweiminutenstrafe gegen den Davoser gegeben hätte. Im Spiel 5 war es der Pfostentreffer von Robbie Earl beim Stand von 3:3 anfangs des letzten Drittels. Ginge dieser Schuss rein, sähe die Partie auch wieder anders aus.
Bei einem genauen Videostudium der 6 Viertelfinal-Spiele gäbe es bestimmt weitere Beispiele von "lucky bounces". 

Fazit

Dass der EV Zug in diversen Medien aufgrund des frühen Aus niedergemacht bzw. teils belächelt wird, ist unerklärlich.
Ja, es war die teuerste Zuger Mannschaft aller Zeiten. Wie Sportchef Reto Kläy immer wieder betont, gilt dieser Fakt in der NL A aber nicht nur bei den Zugern.
Ja, die Erwartungshaltung in der Kolinstadt ist gross. Aber was nicht ausser Acht gelassen werden darf: Zug konnte sich letzte Saison nicht für die Playoffs qualifizieren, schaffte nur eine Saison später den Sprung in die Top 4 und sicherte sich somit den Heimvorteil in den Playoffs. Das muss Cheftrainer Harold Kreis hoch angerechnet werden. Die vielen Wechsel - vom Sportchef, über Cheftrainer, zum #1 Torhüter und den zwei neuen Ausländern Pierre-Marc Bouchard und Daniel Sondell - dürfen nicht unterschätzt werden.
In den Playoffs machen, wie beschrieben, kleine Szenen den Unterschied. Mit mehr "puck luck" hätten die Zuger die Halbfinalqualifikation schaffen können. Aber so ist der Sport. Und das macht diesen gerade so spannend.
Mit kleinen Optimierungen des bestehenden Kaders dürfen sich die Zuger Fans wieder auf eine erfolgreiche nächste Saison freuen. Ob es für eine Halbfinal- oder gar Finalqualifikation reichen könnte, wird nicht zuletzt wieder vom "puck luck" bzw. von den "lucky bounces" abhängen.

Im nächsten Beitrag geht es um die Kaderplanung für die kommende Saison 2015/16.

Donnerstag, 15. Mai 2014

Fazit nach einer Woche des Grümpelturniers in Minsk

Vorne weg: Ich bin kein Fan der jährlich wiederkehrenden Eishockey-Weltmeisterschaft, schon gar nicht in einem Olympia-Jahr. Ein Vierjahresrhythmus mit den Olympischen Spielen, der Weltmeisterschaft, des Canada oder World Cups und der Weltmeisterschaft muss unbedingt angestrebt werden. So wird die Weltmeisterschaft aufgewertet und so können die Eishockeyfans alle zwei Jahre mit den Olympischen Spielen und dem World Cup die besten Spieler geniessen.

A-WM der Herren als Cash Cow

Solange aber der IIHF mit der Weltmeisterschaft so viel Geld verdient, wird es enorm schwierig sein, den Spielkalender zu ändern. Denn mit den Einnahmen der A-Weltmeisterschaft der Herren werden die anderen Weltmeisterschaften der weiteren Divisionen und Altersklassen finanziert. Die andere Cash Cow des IIHF bildet die U20 WM der Herren.

WM als Grümpelturnier

Der Unterschied zwischen Olympia und der WM ist frappant: Mit den NHL-Superstars und den somit voll Starpower besetzten Kadern  steigt nicht nur das Niveau, der Unterhaltungsgrad der Spiele und die Hingabe der Spieler, sondern natürlich auch das Interesse der Mannschaften zu gewinnen. Vergleichen wir mal das Team Canada bei einer WM und Olympia: Hockey Canada hat jedes Jahr Mühe ein super Team für die Weltmeisterschaft aufzubieten (während Sean Simpson sich über 19 Absagen seiner besten Spieler beklagte, ist dies für Kanada nichts Neues, besonders in einem Olympia-Jahr. So steht kein Olympiasieger im Kader und nur einige wenige können WM-Erfahrung aufweisen) und muss den Spielern Zugeständnisse gewähren. Bspw. was die Vorbereitung auf die WM angelangt (höchstens 1 Woche) oder aber auch die Ausgangszeiten während der Vorrunde (im neuen Modus vergleichbar mit der ersten Woche des Turniers). Hier erzähle ich aus eigener Erfahrung, wie die kanadische Nationalmannschaft nach einem Sieg am Abendspiel sich fast geschlossen in einer Bar einige Bier genehmigten. Als in der Bar um 1.00 Uhr morgens nichts mehr los war, ging es für eine grössere Gruppe weiter in eine Disco bis morgens um 4.00 Uhr, wo nicht mehr Bier sondern Schnäpse konsumiert wurden. Dies wäre halb so schlimm, wäre nicht das Abendspiel am folgenden bzw. gleichen Tag, welches notabene ebenfalls gewonnen wurde. Auch ich habe mich an den grossen Spendierrunden beteiligt und weiss, was die Jungs getrunken haben. Wenigstens konnte ich bis am Mittag ausschlafen...
Klar gibt es bei den Olympischen Spielen auch das eine oder andere Bier. Aber solche Exzesse, wie an einer Weltmeisterschaft können ausgeschlossen werden. 

Das Beispiel Getzlaf in Helsinki

Anhand des Beispiels mit Superstar Ryan Getzlaf betrifft dies nicht nur die Mitläufer, sonder auch die allerbesten des Eishockeys. Seine Geschichte wurde bekannt, als er am frühen Morgen in der Disco "Circus" sich angeblich mit Einheimischen angelegt hatte. Der bekannte General Manager, nun bei den Calgary Flames, Brian Burke, wurde zitiert, dass er Getzlaf in dieser Nacht morgens um 4.30 Uhr vor dem Hotel angetroffen habe, da er einen frühen Flug zurück in die USA nahm. Burke nahm seinen ehemaligen Schützling (Burke war auch einmal General Managers der Anaheim Ducks) in Schutz, indem er zwar bestätigte ihn um diese Uhrzeit angetroffen zu haben, jedoch dass der kanadische Superstar weder betrunken noch mit einer Frau unterwegs war. Ehrenkodex in der NHL-Szene...

Überraschungen nicht verwunderlich

So sind die überraschenden Ergebnisse in der abgelaufenen ersten Woche der IIHF Weltmeisterschaft in Minsk wenig verwunderlich.
Hier die grössten Überraschungen der ersten Woche:

FRA - CAN 3:2
FIN - LAT 2:3
SVK - FRA 3:5
USA - LAT 5:6

Auch ist die Vorbereitungszeit gegenüber den Olympischen Spielen ganz anders: Gewisse Mannschaften, wie die Schweiz haben für die WM über einen Monat Vorbereitungszeit und dann gibt es die Kanadier und Amerikaner, die weniger als eine Woche Zeit haben, bis das Turnier beginnt. Aber das macht es gerade spannend, dass durch diese Gegebenheiten kleinere Nationen die Grossen packen können und so für Überraschungen sorgen können.

Neues Turnier ab der 2. Woche

Ab morgen Freitag beginnt die zweite Woche des Turniers. Nun werden die Spiele immer wichtiger, die Partys rarer und das Niveau sollte dementsprechend auch höher werden. Damit die nordamerikanischen Spieler nicht den Partys verfallen, werden jeweils ihre Familien bewusst für den Rest der WM eingeflogen, wenn sie nicht schon von Anfang an dabei waren. So können sie sich auf die entscheidende Phase des Turniers fokussieren, damit sie ab dem Viertelfinal bereit sind. In den vergangenen Jahren ging das Konzept von Hockey Canada jedoch nicht auf, da für die Kanadier jeweils im Viertelfinal des Grümpelturniers Schluss war. Aufgrund des Spielkalenders erhalten sie momentan aber jedes Jahr eine neue Chance.


Twitter: @HNISwitzerland

Samstag, 3. Mai 2014

Season Review 2013/14 - Mark Streit

Mark Streit

- Nationality: SUI
- DOB: 1977/12/11
- 181 cm (5'11") / 87 kg (191 lbs)
- Position: D

- NHL Team: Philadelphia Flyers
- NHL Draft: 2004 (9/262) by the Montreal Canadiens
- Contract: 4 year / $21 million until 2016/17
- 2013/14 Salary: $5 million

Here a quick overview of Mark Streit's stats since his arrival in the NHL. Last season marked his eighth in the NHL, his first with the Philadelphia Flyers:









Mark Streit broke into the NHL with the Montreal Canadiens and established himself with the New York Islanders as one of the top offensive defensemen in the NHL. In his five years on Long Island he earned a total of $21 million. 

Mark Streit was captain of the New York Islanders

As the 2012-13 season came to an end Streit was going to be an unrestricted free agent in the summer. When the Islanders couldn't reach a new deal with their captain and the Philadelphia Flyers showed a lot of interest, the Flyers aquired the rights to Mark Streit in exchange for minor leaguer Shane Harper and a fourth-round draft pick in 2014 on June 12th 2013.

A 4-year deal worth $21 million at the age of 35

The then 35-year old Swiss defenseman was seeking a last big contract in the NHL and the Flyers handed him both the ideal term and the money: A week before free agency, on June 28th 2013 Streit hit the jackpot by signing a four-year $21 million deal with the Philadelphia Flyers. The Flyers had high hopes for the Streit and in his first season for Philadelphia he didn't disappoint.

Better role than with the Islanders

Known for his offense, especially as a big impact player on the powerplay Streit delivered in his first season with the Flyers. He even had a +3 rating due to his different role with his new team. The Islanders used him much more against the opponents top lines. With the Flyers he was mostly able to get around that kind of assignment and concentrate on his offensive abilities. In such a role Mark Streit can be at his best.

One of the best offensive defenseman in the NHL

Slow start, strong finish to regular season

Streit got off to a slow start posting only 1 goal and 8 assists in his first 27 games. In his next 28 games he showed some of his best hockey all season and managed to score 5 goals and addeed 13 assists. Streit finished the season strong by scoring 1 goal and 9 assists in the final six regular season games. He was definitely ready for the playoff sereis against the New York Rangers. In a tight series the Rangers beat the Flyers 2-1 in game 7 and advanced to the next round. A disappointing exit in round 1 for Philadelphia.
With 44 points in 82 game Streit finished 15th overall in points as a defenseman in the NHL.

The Olympics 2014: a total disappointment

The first disappointment of the season for the Swiss native already came in February. The 2014 Winter Olympics in Sochi were supposed to be the next big story for Swiss National Team. After winning the silver medal at the 2013 World Championship in Sweden the expectations in his home country were sky high.

Streit couldn't help his team meet the high expectations at the Olympics.

But Switzerland came back to reality and lost in the qualification playoff round against Latvia. The tournament was over far too early for Streit and his teammates.

Getting ready for next season

Switzerland's head coach Sean Simpson also wanted to have Streit for the 2014 World Championship in Belarus. But the 36-year old declined the invitation saying he is very tired after a long (Olympic) season and needs more time to rest. A wise decision at his age. Next season the Flyers will be counting on Streit to at least repeat his performance. He still has three more years to go deep in the playoffs with Philadelphia. A long playoff run is what the Swiss defenseman never had in his NHL career before. And if you know Mark Streit he is willing to do everything in order to help his team get on that long journey.


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